Ein Autofahrer hat auf der Flucht vor der Polizei in der Innenstadt von Madrid zwei Passanten totgefahren und mehrere andere verletzt. Der Mann habe Gas gegeben, als ihn die Polizei stoppen wollte, weil in dem Auto ein Baby nicht auf dem vorgeschriebenen Kindersitz saß. Mit hoher Geschwindigkeit habe er dann nacheinander in einer belebten Straße im Stadtteil Latina mehrere Fußgänger erfasst, von denen zwei starben und drei weitere leicht verletzt wurden, teilte der Rettungsdienst auf Twitter mit. Der Wagen kam kurz darauf mit zertrümmerter Frontscheibe zum Stehen. In dem Wagen hätten sich zwei Männer und eine Frau sowie das Baby befunden. Alle drei Erwachsenen seien polizeibekannte Kriminelle, die unter anderem wegen zahlreicher Diebstähle aktenkundig gewesen seien, berichtete die Zeitung «El País» unter Berufung auf Polizeikreise. Die Frau und der andere Beifahrer seien an Ort und Stelle festgenommen worden, das Baby kam in die Obhut des Jugendamtes. Der Fahrer habe zunächst zu Fuß flüchten können, sich aber Stunden später in einer Wache gestellt, teilte die Polizei weiter mit.
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Madrid: Fahrer flieht vor Polizei und tötet zwei Menschen
Tragödie in der spanischen Hauptstadt: Ein Autofahrer rast vor der Polizei davon, weil er sein Baby im Wagen nicht richtig gesichert hat. Er überfährt mehrere Passanten, zwei von ihnen sterben.
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