Ein stundenlang im Osten Russlands vermisstes Passagierflugzeug mit 28 Menschen an Bord ist wohl abgestürzt. Vier bis fünf Kilometer vom Zielflughafen auf der Halbinsel Kamtschatka entfernt seien Trümmerteile gefunden worden, sagte der Gouverneur der Region, Wladimir Solodow, der Agentur Interfax zufolge. Unter Berufung auf die Luftrettung meldete die Agentur zudem, dass vermutlich alle Insassen gestorben seien. Wegen Dunkelheit - in Kamtschatka ist es aufgrund der Zeitverschiebung neun Stunden früher Nacht als in der Hauptstadt Moskau - mussten die Rettungskräfte ihre Suche vorübergehend einstellen. Die Maschine vom Typ Antonow An-26 war auf dem Weg von der Hauptstadt der Region, Petropawlowsk-Kamtschatski, in den Ort Palana gewesen. Kurz vor der Landung gegen 15.00 Uhr Ortszeit war der Kontakt mit der Besatzung abgebrochen. Angaben der russischen Luftfahrtbehörde Rosawiazija zufolge war es sehr neblig. Die Trümmer sollen sowohl im Ochotskischen Meer am Pazifik als auch an einem Felshang an der Küste der Vulkaninsel entdeckt worden sein. Unter den 28 Insassen waren laut Medienberichten sechs Besatzungsmitglieder und zwei Kinder. Das Ermittlungskomitee untersucht einer Mitteilung zufolge, ob Wetterbedingungen, technische Fehler oder ein Versagen des Piloten zu einem Unglück geführt haben.
Bildnachweis: © Marina Lystseva/AP/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Passagierflugzeug in Russland wohl abgestürzt
Auf der Halbinsel Kamtschatka am Pazifik sind Trümmerteile gefunden worden, die zu einer Maschine vom Typ Antonow gehören sollen. Sie hatte 28 Menschen an Bord.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 29. April 2026
Happe Gruppe eröffnet neue Fliesenfactory in Gütersloh
Neue Ausstellung ab 30.04. in Gütersloh: Fliesenfactory der Happe Gruppe mit rund 300 qm Fläche, Aktionen und Eröffnung ab 10 Uhr.
- 4. Mai 2026
Save the Date: Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
Für unser Team in Gütersloh und Bielefeld suchen wir ab sofort Verstärkung.
Neueste Artikel
Die Fallzahlen im Ebola-Ausbruch im Kongo steigen rasant. Ein dort mit dem Virus infizierter US-Amerikaner soll in Deutschland versorgt werden.
- 19. Mai 2026
Wälder leiden weiter unter Dürrefolgen
Ob Bäume krank sind, kann man auch an den Kronen sehen. Neue amtliche Beobachtungen zeigen anhaltende Schäden – aber vorerst keine Zuspitzung.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Die Fallzahlen im Ebola-Ausbruch im Kongo steigen rasant. Ein dort mit dem Virus infizierter US-Amerikaner soll in Deutschland versorgt werden.
- 19. Mai 2026
Wälder leiden weiter unter Dürrefolgen
Ob Bäume krank sind, kann man auch an den Kronen sehen. Neue amtliche Beobachtungen zeigen anhaltende Schäden – aber vorerst keine Zuspitzung.






