In einem Chemnitzer Mehrfamilienhaus sind in der Nacht zum Dienstag drei Menschen mit Stichverletzungen gefunden worden. Einem leblosen 18-jährigen Mann, der im Hauseingang lag, konnte auch ein Notarzt nicht mehr helfen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Chemnitz mitteilten. Zwei Nachbarn, eine 65-jährige Frau und ein 59-jähriger Mann, wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Sie hatten zuvor wegen des Lärms im Haus nach dem Rechten gesehen. Mehrere Bewohner hatten kurz vor 2.00 Uhr den Notruf wegen des Krachs gewählt. Die Geschehnisse seien noch nicht ganz geklärt, dazu werde ermittelt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Nach bisherigen Erkenntnisse sollen zwei junge Frauen und zwei junge Männer - alle im Alter von 18 Jahren - in einer elterlichen Wohnung gefeiert haben. Es habe einen lautstarken Streit zwischen den Männern gegeben, im Zuge dessen einer am Boden lag. Der andere wurde später von der Polizei im Umfeld des Gebäudes gestellt. Die Situation sei schwierig, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Chemnitz. Die Ermittler hoffen nun auf Zeugenaussagen und Spurensicherung, um den konkreten Ablauf und die jeweiligen Tatbeteiligungen zu rekonstruieren. Zudem wurde eine Sektion des Toten angeordnet.
Bildnachweis: © Harry Härtel/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Streit um Lärm endet blutig - Ein Toter und zwei Verletzte
Junge Leute feiern in einer Wohnung. Nach einem lautstarken Streit haben drei Menschen Stichverletzungen, ein junger Mann stirbt - aber was ist genau passiert?
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suche wir ab sofort Verstärkung.
- 24. Februar 2026
Streik: kein Stadtbus-Verkehr am Freitag und Samstag
Eine Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh
- 12. Februar 2026
Kinderflohmarkt auf dem Kolbeplatz Gütersloh
Von Kindern für Kinder
Neueste Artikel
- 10. März 2026
Sechs Tote bei Brandinferno in Linienbus in der Schweiz
Meterhohe Flammen, Rauch bis in den Himmel: In Kerzers wird ein Linienbus zum Inferno. Was Zeugen berichten – und was die Polizei über die Ursache weiß.
- 10. März 2026
Kolumbiens Polizei beschlagnahmt über eine Tonne Kokain
Im Grenzgebiet zu Ecuador stellt Kolumbiens Polizei über eine Tonne Kokain sicher. Erst kürzlich waren bei einem internationalen Anti-Drogen-Einsatz mehrere Anlagen zerstört worden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. März 2026
Sechs Tote bei Brandinferno in Linienbus in der Schweiz
Meterhohe Flammen, Rauch bis in den Himmel: In Kerzers wird ein Linienbus zum Inferno. Was Zeugen berichten – und was die Polizei über die Ursache weiß.
- 10. März 2026
Kolumbiens Polizei beschlagnahmt über eine Tonne Kokain
Im Grenzgebiet zu Ecuador stellt Kolumbiens Polizei über eine Tonne Kokain sicher. Erst kürzlich waren bei einem internationalen Anti-Drogen-Einsatz mehrere Anlagen zerstört worden.






