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Strom vom eigenen Dach

Gütersloh
Strom aus Photovoltaikanlagen ist mittlerweile günstiger als der Bezug aus dem Netz. Die Stromerzeugung in den hellen Tagesstunden deckt sich, je nach Lebensgewohnheiten, in hohem Maß mit dem Verbrauch tagsüber. Deshalb lohnt es sich, so viel Strom wie möglich selbst zu verbrauchen und nur den Rest ins Netz einzuspeisen. Helmut Hentschel, Klimaschutzmanager der Stadt Gütersloh, ergänzt: „Mit den gesunkenen Preisen lohnen sich Photovoltaik-Anlagen auch auf Dächern, die nach Osten und Westen ausgerichtet sind. Der Ertrag ist niedriger, aber morgens und abends lässt sich mehr Strom direkt verbrauchen. Und entscheidend ist der Mischpreis aus Einspeisung ins Netz und eigenem Verbrauch.“
 
Ist das Dach des eigenen Hauses oder des Betriebs geeignet? Das können Hauseigentümer und Unternehmer durch eine Beratung herausfinden. Im Rahmen der Kampagne „Sonne sucht Dach“ bietet die Stadt Gütersloh kostenlose Solarberatungen an. Nach Terminvereinbarung prüft ein Energieberater direkt am Gebäude, ob das Dach geeignet ist und ob Verschattungen oder Aufbauten den Ertrag beeinträchtigen. Anhand der Dachfläche kalkuliert der Berater die Leistung der Anlage und den Ertrag und gibt eine Kosteneinschätzung. Auf einem Einfamilienhaus kostet eine Photovoltaik-Anlage je nach Größe zwischen 7.000 und 12.000 Euro. Damit lassen sich je nach Standort zwischen 4.500 und 9.000 Kilowattstunden Strom erzeugen – mehr, als die meisten Haushalte im Jahr verbrauchen.
 
Anmeldung  zur Beratung telefonisch oder per E-Mail beim Fachbereich Umweltschutz der Stadt:  
Helmut Hentschel, Helmut.Hentschel@guetersloh.de, Tel. 05241/822129, oder
Andrea Flötotto, Andrea.Floetotto@guetersloh.de, Tel. 05241/822250.
 
Bildzeile: Sie prüfen, ob Dächer für Photovoltaik-Anlagen geeignet sind: Güterslohs Klimaschutzmanager Helmut Hentschel (Mitte) mit den Energieberatern Richard Stefanik (links) und Frank Simon (rechts). Das Angebot ist kostenlos.
Foto: Kreis Gütersloh

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