8. August 2022 / Allgemeines

Vergangener Juli war weltweit einer der drei wärmsten

Die Temperaturen steigen weltweit. Außerdem war der Juli in vielen Teilen Europas deutlich trockener als im Durchschnitt. Dürren waren die Folge.

Die Durchschnittstemperaturen weltweit steigen an.
von dpa

Der vergangene Juli mit seinen extremen Hitzewellen ist weltweit einer der drei wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen. Der Monat sei nur wenig kühler als der Juli 2019 und marginal wärmer als der Juli 2016 gewesen, teilte der EU-Klimawandeldienst Copernicus am Montag mit.

Die Durchschnittstemperatur weltweit habe knapp 0,4 Grad über dem Zeitraum 1991 bis 2020 gelegen, den der Dienst als Referenzzeitraum zugrunde legt. Außerdem war der Juli in großen Teilen Europas deutlich trockener als durchschnittlich, was im Südwesten und Südosten zu Dürren führte. Auch in Südamerika, Zentralasien und Australien war es demnach trockener als üblich.

«Hitzewellen stellen ein ernsthaftes Risiko für die Gesundheit dar und können zugleich die Intensität und Langlebigkeit vieler anderer katastrophaler Klimaereignisse - wie etwa von Waldbränden und Dürren - verstärken», sagte die federführende Copernicus-Forscherin Freja Vamborg einer Mitteilung zufolge. Diese brächten enorme Risiken und Schäden für Landwirtschaft, Logistik und Energieproduktion mit sich.

Die lange Hitzewelle, die erst in Portugal und Spanien, dann aber auch in Frankreich und Großbritannien für Temperaturen von mehr als 40 Grad sorgte, führte zu etlichen neuen Rekordtemperaturen an vielen Orten. Der Südwesten Europas erlebte im Blick auf Maximaltemperaturen dem Copernicus-Dienst zufolge seinen wärmsten Juli seit Beginn der Aufzeichnungen.

Die Ausdehnung des Meereises in der Antarktis lag im Juli sieben Prozent unter dem Durchschnitt - und damit auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen vor 44 Jahren.

Die Copernicus-Aufzeichnungen gehen bis 1979 zurück. Der Klimawandeldienst nutzt zudem Daten von Bodenstationen, Ballons, Flugzeugen und Satelliten, die bis 1950 zurückreichen.


Bildnachweis: © Jens Büttner/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Martinsumzug durch die Gütersloher Innenstadt
Für die ganze Familie

Abschluss mit Schauspiel, Martinsbrezeln und Kinderpunsch vor dem Theater.

weiterlesen...
33-jähriger Mann aus Gütersloh vermisst
Polizeimeldung

Umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet

weiterlesen...

Neueste Artikel

Fall Walldürn: Ermittlungen gehen bis ins neue Jahr
Allgemeines

Eine junge Frau wird tagelang festgehalten und vergewaltigt, in dem Haus finden Polizisten zwei weitere Frauen. So beschreiben Ermittler einen Fall aus Baden-Württemberg - und vermuten einen Serientäter.

weiterlesen...
«Eine Tragödie»: Sieben Tote nach Unwettern in Ischia
Allgemeines

Ein heftiges Unwetter hat auf der italienischen Urlaubsinsel Ischia schwere Schäden angerichtet. Rettungskräfte entdeckten bislang sieben Leichen. Es gibt noch Vermisste.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Fall Walldürn: Ermittlungen gehen bis ins neue Jahr
Allgemeines

Eine junge Frau wird tagelang festgehalten und vergewaltigt, in dem Haus finden Polizisten zwei weitere Frauen. So beschreiben Ermittler einen Fall aus Baden-Württemberg - und vermuten einen Serientäter.

weiterlesen...
«Eine Tragödie»: Sieben Tote nach Unwettern in Ischia
Allgemeines

Ein heftiges Unwetter hat auf der italienischen Urlaubsinsel Ischia schwere Schäden angerichtet. Rettungskräfte entdeckten bislang sieben Leichen. Es gibt noch Vermisste.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner