Oben Schnee und unten Nässe - diese Wetter-Aufteilung dürfte Deutschland auch in den kommenden Tagen erhalten bleiben. In höheren Lagen zog es am ersten Adventswochenende schon ein paar Skifreunde auf die Pisten. Weiter unten hatten Autofahrer vielerorts mit den winterlichen Straßenverhältnissen zu kämpfen. In der Nacht zu Sonntag kam es in mehreren Bundesländern zu Unfällen mit Verletzten. In Baden-Württemberg und in Hessen krachte es am späten Samstagabend und frühen Sonntagmorgen nach Angaben der örtlichen Polizeipräsidien vielfach bei Straßenglätte. In Mecklenburg-Vorpommern wurden auf der schneebedeckten A20 am Samstagabend zwei Frauen bei einem Unfall schwer verletzt. Die Fahrerin verlor demnach die Kontrolle über das Auto. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet auch in den kommenden Tagen unbeständiges und nasskaltes Wetter - oberhalb von etwa 300 bis 400 Metern durchweg Schneefall. Die Höchsttemperaturen liegen am Montag dann bei 0 bis 5 Grad. Am Dienstag kann es laut DWD teilweise sogar bis in tiefere Lagen Schnee geben - zumindest am Morgen. Im Tagesverlauf steigt die Schneefallgrenze aber voraussichtlich wieder. Die Höchsttemperaturen dürften bei 1 bis 6 Grad liegen, im Nordwesten bei 6 bis 8 Grad, im höheren Bergland um den Gefrierpunkt. Nach Winterwunderland sah es vielerorts schon am ersten Adventswochenende aus. Auf dem knapp 1215 Meter hohen Fichtelberg fiel Schnee. Die höchste Erhebung in Sachsen sei bereits seit Tagen «bezuckert» gewesen, aber es sei der erste Schnee, der liegenblieb, bei minus fünf Grad Celsius, hieß es vom DWD. In Winterberg im Sauerland lief mit zunächst zwei Liften der Betrieb an. Am Samstagvormittag nutzten erste Skifans das Angebot. Für das Wochenende waren zunächst zwei Pisten vorbereitet worden, wie eine Sprecherin für das Skigebiet berichtete. Mit künstlich erzeugtem Schnee soll ein vorerst sehr begrenzter Betrieb vor dem offiziellen Start der Saison in Winterberg anlaufen. In der Nacht zu Samstag war auch der erste echte Schnee gefallen. Weiter im Norden - im finnischen Raku - hatten Wintersportler derweil Probleme mit den extrem niedrigen Temperaturen. Am Sonntagmorgen wurden an dem Weltcuport weniger als minus 20 Grad Celsius gemessen. Der Start des Weltcup-Verfolgungsrennens der Skilangläuferinnen war deshalb verschoben worden. Der schwedische Sender SVT berichtete, in Schweden sei es am Wochenende so kalt gewesen wie nirgendwo sonst in Europa: Am Sonntag wurden in dem Dorf Nikkaluokta demnach minus 37,4 Grad gemessen.Skifans auf der Piste
Kaltes Skandinavien
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Glatte Straßen, weiße Pisten - Der Winter ist da
Während mancherorts schon gerodelt und Ski gefahren wird, bringt das erste Adventswochenende auch Gefahren mit sich. Ganz im Norden Europas war es zwischenzeitlich sogar den Wintersportlern zu kalt.
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