15. Juli 2020 / Aufklärung

Baumbestand: Trockenheit hat ihre Spuren hinterlassen

Rund 330 Bäume müssen kurzfristig gefällt werden

Birke
von AS

Rund 330 tote Bäume wurden an den Straßen und Wegen im Gütersloher Stadtgebiet ermittelt. Diese müssen kurzfristig gefällt werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. 

Pressemeldung Stadt Gütersloh

Ein Thema, das nicht nur Gütersloh betrifft: Klimawandel mit anhaltender Dürre- und den Trockenperioden der letzten Jahre haben ihre gravierenden Spuren am Baumbestand in der Stadt hinterlassen. „Das gesamte Ausmaß der Schäden zeigt sich in diesem Jahr in besonderem Maß,“ sagt Dirk Buddenberg, Leiter des städtischen Fachbereichs Grünflächen. Betroffen seien vor allem Birken als Flachwurzler und Buchen als sehr empfindliche Baumart. Im Rahmen einer lokalen Erfassung im Mai und Juni wurden für den Außenbereich des Gütersloher Stadtgebiets etwa 330 tote Bäume unter den gut 55 000 Bäumen an Straßen und Wegen ermittelt, die zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit kurzfristig gefällt werden müssen.
 
Eine sukzessive Ersatz- und Ergänzungspflanzung erfolgt ab Herbst 2020. Sie sei aus fachlichen Gründen allerdings nicht an allen betroffenen Standorten möglich und sinnvoll, erklärt Buddenberg. Zum Teil befinden sich die abgestorbenen Bäume in einem geschlossen Baumbestand, so dass kein Platz für eine nachhaltige Ersatzpflanzung vorhanden ist. In anderen Fällen sind die verfügbaren Seitenbanketten zu schmal, sind befestigt oder liegen direkt an Böschungen. Als Ersatzpflanzungen werden im Außenbereich aufgrund des Übergangs zur freien Landschaft vorrangig heimische Gehölze gepflanzt. In Frage kommen hier unter anderem die Eiche, die Hainbuche oder der Feldahorn.
 
Schätzungen der Fachleute zufolge ist allerdings mit einer weiteren Anzahl von abgestorbenen Bäumen im gesamten Innenstadtbereich zu rechnen. Dabei sind nicht nur Straßenbäume sondern auch Bäume in Park- und Grünanlagen und sonstigen Freiflächen betroffen. Eine örtliche Aufnahme der Bäume ist angelaufen. Buddenberg und seine Kollegen gehen deshalb von weiteren Fällungen in der zweiten Jahreshälfte aus.

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