28. März 2024 / Kreis Gütersloh

Übernahme Rettungswache Rheda-Wiedenbrück

Gütersloh/Rheda-Wiedenbrück. Zum 1. April übernimmt der Kreis Gütersloh die Rettungswache Rheda-Wiedenbrück in...

von Saskia Henning

Gütersloh/Rheda-Wiedenbrück. Zum 1. April übernimmt der Kreis Gütersloh die Rettungswache Rheda-Wiedenbrück in seine Trägerschaft. Vorausgegangen war folgendes: Als Stadt von mittlerer Größe obliegt der Kommune Rheda-Wiedenbrück die Entscheidung, ob sie selbst Trägerin der Ret-tungswache sein möchte. Dies war in Rheda-Wiedenbrück bisher der Fall. Im Juni des vergangenen Jahres hatte die Mehrheit des Rheda-Wiedenbrücker Stadtrates jedoch dafür gestimmt, die Trägerschaft der Rettungswache schnellstmöglich an den Kreis Gütersloh zu übertragen. Als übergeordnete Behörde ist der Kreis verpflichtet dieser Aufgabe nachzukommen.

Insgesamt hat der Kreis Gütersloh dadurch 37 neue Stellen im Bereich Rettungswesen geschaffen. Zur Besetzung wurden alle 18 tariflich beschäftigte Mitarbeitende der Stadt Rheda-Wiedenbrück in den Dienst des Kreises Gütersloh übernommen. Die feuerwehrtechnischen Beamten der Stadt Rheda-Wiedenbrück, welche dort auch teilweise im Rettungsdienst eingesetzt waren, sind bei der Stadt Rheda-Wiedenbrück verblieben und arbeiten jetzt ausschließlich im Bereich der Feuerwehr. Die übrigen Stellen im Rettungsdienst sind ausgeschrieben worden und konnten erfreulicherweise größtenteils schon besetzt werden, sodass nur noch wenige Stellen im Bereich der Notfallsanitäter vakant sind.

Der Kreis Gütersloh hat außerdem die bisherigen Liegenschaften der Rettungswache Rheda-Wiedenbrück von der Stadt angemietet. Dazu gehören neun Fahrzeughallen, eine Desinfektionshalle, ein Verbrauchslager sowie Büros und Sozialräume. Auch die Fahrzeuge des Rettungsdienstes hat der Kreis Gütersloh übernommen und entsprechend umfoliert.

Die Rettungswache in Rheda-Wiedenbrück ist aktuell die größte Rettungswache in der Trägerschaft des Kreises Gütersloh.

Der Kreis Gütersloh wird zeitgleich zum 1. April auch Träger des Notarztstandortes Rheda-Wiedenbrück. Die Übernahmen beider Trägerschaften sind jedoch unabhängig voneinander zustande gekommen. Hier gibt es zu diesem Thema weiterführende Informationen.

Jürgen Theis, Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz des Kreises Gütersloh betont: „Die Übergabe der Trägerschaft der Rettungswache der Stadt Rheda-Wiedenbrück an uns als Kreis kam für alle Beteiligten zwar relativ unvermittelt, aber wir haben schnell und lösungsorientiert zusammengearbeitet und die Situation gut gemeistert.“

Dem kann auch Matthias Goerke, ehemaliger Leiter der Feuer- und Rettungswache Rheda-Wiedenbrück, zustimmen: „Es war emotional die Wache hier zu verlieren. Aber ich denke, unser Ziel, die Rettungswache im bestmöglichen Zustand an den Kreis zu übergeben, haben wir erreicht. Für die Bevölkerung haben wir alle an einem Strang gezogen.“

Quelle: Kreis Gütersloh - hier Original öffnen (www.kreis-guetersloh.de)


Bildnachweis/Bildinformationen: Tauschten sich vorab zur Übernahme der Rettungswache Rheda-Wiedenbrück durch den Kreis Gütersloh aus (v.l.): Matthias Goerke (bisheriger Leiter der Feuer- und Rettungswache der Stadt Rheda-Wiedenbrück), Joel Otta (Leiter Fachbereich Sicherheit und Ordnung Stadt Rheda-Wiedenbrück), Markus Brock (Leiter Rettungsdienst Kreis Gütersloh), Matthias Hillemeyer (künftiger Leiter der Rettungswache Rheda-Wiedenbrück), Bernd Strickmann (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Kreis Gütersloh), Prof. Dr. Dr. Niels Rahe-Meyer (künftig als Notarzt im Rettungsdienst für den Kreis Gütersloh), Dr. Julia Grannemann (künftige Leiterin des Notarztstandortes Rheda-Wiedenbrück), Dr. Sergiu-Stefan Pop (künftig als Notarzt im Rettungsdienst für den Kreis Gütersloh) und Jürgen Theis (Leiter Abteilung Bevölkerungsschutz Kreis Gütersloh). Foto: Kreis Gütersloh

Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App? 

Meistgelesene Artikel

Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Allgemeines

Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?

weiterlesen...
Woche der kleinen Künste: Stadtbus-Linie 208 wird umgeleitet
Stadt Gütersloh

Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh.

weiterlesen...
Giftmobil und Elektroschrottsammlung auf Herbsttour
Stadt Gütersloh

22 Haltestellen werden an drei Freitagen und drei Samstagen angefahren.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Korruptionsaffäre in Monaco zieht weitere Kreise
Allgemeines

Ein geplatztes Großprojekt, Ermittlungen und gegenseitige Vorwürfe: Die Korruptionsaffäre in Monaco nimmt weiter Fahrt auf.

weiterlesen...
Prozess um Tod dreier Kinder in den USA endet ohne Urteil
Allgemeines

Eine Mutter räumt ein, ihre Kinder getötet zu haben und wäre laut Berichten trotzdem fast freigesprochen worden. Ein einzelner Geschworener soll ein einstimmiges Urteil verhindert haben.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Wichtiger Hinweis zur Umschreibung ukrainischer Führerscheine
Kreis Gütersloh

Gütersloh. Seit dem 18. August 2026 können gültige ukrainische Führerscheine aufgrund der Aufnahme der Ukraine in...

weiterlesen...
Pflege, Integration und Arbeitsgesundheit im Blick
Kreis Gütersloh

Gütersloh. Am kommenden Mittwoch, 9. September, tagt der Ausschuss für Arbeit und Soziales im Kreishaus Gütersloh....

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner