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Außerordentliches Engagement im sozialen Bereich

Gütersloh
Der Gütersloher Unternehmer Werner Gehring ist für sein soziales Engagement ein weiteres Mal mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Aus der Hand von Ministerpräsident Armin Laschet erhielt er am Donnerstag in Düsseldorf das Verdienstkreuz Erster Klasse. Der Bundespräsident, der über die Ordensverleihung entscheidet, würdigt damit Werner Gehrings „außerordentliches Engagement im sozialen Bereich und seine Arbeit in diversen Stiftungen“. Besonders im Bereich der Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen, als auch in der Unterstützung alleinerziehender Mütter und Väter lägen die Schwerpunkte von Werner Gehrings ehrenamtlichen Tätigkeiten. Ebenso sei er ein großer Förderer der Kultur und der Jugendarbeit in Gütersloh.
 
Dieses Engagement lässt sich unter anderem an seiner langjährigen intensiven Stiftungsarbeit ablesen. Im Jahr 1995 hat Werner Gehring zum Andenken an seine verstorbene Frau Renate die Renate-Gehring-Stiftung gegründet und als Vorsitzender des Vorstands von Beginn an stets erheblich zur Erreichung der Stiftungszwecke beigetragen. Die Renate-Gehring-Stiftung hat sich die Unterstützung von Alleinerziehenden, Kindern und Jugendlichen sowie Senioren zum Ziel gesetzt, z.B. durch Erholungsfreizeiten für Alleinerziehende. Dabei wird Gehring nicht nur als Förderer, sondern auch als Motor und Ideengeber für die Stiftungsarbeit beschrieben.
Mehr als zwölf Jahre lang hat Werner Gehring als Kuratoriumsvorsitzender der Gütersloher Bürgerstiftung für die Menschen in seiner Heimatstadt gewirkt und die Bürgerstiftung auch finanziell erheblich unterstützt.

Auch die Osthushenrich-Stiftung leitet Werner Gehring als deren Vorstandsvorsitzender seit ihrer Gründung vor mehr als zehn Jahren. Gehring hatte daran mitgewirkt, dass seine zweite Frau ihr gesamtes Vermögen in die Stiftung eingebracht hat. Bisher hat die Stiftung insgesamt mehr als 9 Mio. Euro in der gesamten Region Ostwestfalen-Lippe an über 1500 Projekte ausgekehrt, bei denen Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen im Zentrum stehen. Dazu gehört unter anderem das beliebte Bildungsferien-Programm „Ferien.Bilden.Schüler“ in Kooperation mit der Gütersloher Volkshochschule.
 
Ein bundesweites Leuchtturmprojekt der Osthushenrich-Stiftung, das Werner Gehring maßgeblich vorangetrieben und realisiert hat, ist das zum 1. Juni 2018 an der Universität Bielefeld gegründete „Osthushenrich-Zentrum für Hochbegabtenforschung (OZHB)“. Das OZHB forscht und lehrt von der Universität Bielefeld aus bundesweit in den Bereichen Hochbegabungsforschung und –förderung. Die Osthushenrich-Stiftung finanziert das Zentrum mit einer Gesamtsumme von bis zu 500.000 €.
 
Seine Heimatstadt hat Werner Gehring, der in Gütersloh geboren ist und hier lebt, bei seinem Engagement immer im Blick. Aus Anlass seines 80. Geburtstags machte der Unternehmer “seiner Stadt” gleich drei Geschenke: ein lang ersehntes Wasserspiel für den Platz vor dem Theater, eine Förderung zur Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes vor dem Rathaus und eine Anlage für den Parkour-Sport, die als einzigartig in Deutschland gilt und die durch den Sport ebenso Bewegungsfähigkeit wie soziale Kompetenz fördert.
 
“Ich freue mich, dass das außerordentliche und fortwährende Engagement von Herrn Gehring mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse eine weitere Würdigung erfährt,” sagte Bürgermeister Henning Schulz. Vielfältig, kontinuierlich, konsequent und in vielerlei Hinsicht auch ganz ausdrücklich “im Stillen” – so liesse sich das Wirken von Werner Gehring in einem Satz auf den Punkt bringen.
 
Darauf nahm auch Ministerpräsident Armin Laschet Bezug, der mit Werner Gehring vier weitere Menschen aus Nordrhein-Westfalen für ihr gesellschaftliches Engagement auszeichnete: „Sie alle stehen für außergewöhnliches gesellschaftliches Engagement. Sie zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie viele Möglichkeiten es gibt, sich um unser Land verdient zu machen…Mit Ihrem langjährigen Engagement haben Sie alle gerade jungen Menschen Aufmerksamkeit, Zukunft und Bildung gegeben und Sie sind zugleich Vorbilder für uns alle.“
 
Bildquelle: Land NRW

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