9. Oktober 2020 / Allgemeines

Auswirkungen von Corona auf Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung und Gleichstellung

Umfrage der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten

Gleichstellungsbeauftrage ©Kreis Gütersloh
Veröffentlicht am 9. Oktober 2020 um 10:00 Uhr

Wie hat die Corona-Krise das Arbeitsleben und die Kinderbetreuung bei Frauen und Männern im Kreis Gütersloh verändert? In einer aktuellen Umfrage will die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten dieser Frage nachgehen. 

Pressemeldung Kreis Gütersloh

Die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Gütersloh möchte wissen, wie Frauen und auch Männer im Kreis konkret die Auswirkungen der Corona-Pandemie beurteilen, wie sich ihr Arbeitsleben und die Aufgabenverteilung im familiären Bereich verändert hat und wie sie die aktuelle Politik einschätzen. Die kommunalen Gleichstellungsstellen führen daher mit Unterstützung des Netzwerks W(iedereinstieg) im Kreis Gütersloh in der Zeit bis zum 31. Oktober 2020 eine Online-Umfrage auf durch.
 
Die Corona-Pandemie hat viele Fragen aufgeworfen, nicht nur virologische, sondern auch soziale. Viele Eltern haben im Job zurückgesteckt, um sich um die Kinder zu kümmern. Sie spüren damit in einem viel größeren Ausmaß die sozialen Auswirkungen der Pandemie. Dass der Alltag auch während der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie organisiert werden kann, hängt oftmals stark an den Frauen, denn häufig leisten diese nach wie vor einen Großteil der Sorgearbeit in Familie und Haushalt. 
 
In der Befragung geht es um die Corona-Pandemie, mit den verbundenen Einschränkungen und der Sorge, um die Berufstätigkeit, um die Arbeit im Homeoffice, um die Kinderbetreuung, um das Thema häusliche Gewalt, um das Geschlechterverhältnis und um Wünsche an die Politik. 
 
Inge Trame, Stadt Gütersloh, informiert zum Ziel der Befragung: „Wie sind Frauen und Männer mit den Herausforderungen umgegangen? Uns interessieren die gemachten Alltagserfahrungen von Frauen und Männern im Kreis Gütersloh.“ Durch die Befragung soll aufgezeigt werden, welche Maßnahmen den Zusammenhalt und die Gleichberechtigung, und damit auch die Zukunftschancen stärken. „Wir hoffen auf eine hohe Beteiligung, damit wir mit den Ergebnissen in einen Diskurs über weitere Handlungsschritte in den Kommunen im Kreis Gütersloh eintreten können. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, mit zu machen.“
 
Der Bogen mit 21 Fragen basiert auf einer Umfrage des Frauennetzwerkes der Städteregion Aachen. Die Gleichstellungsstelle der Stadt Gütersloh hat den Fragebogen maßgeblich weiterentwickelt. Er wird auf den städtischen Internetseiten verbreitet und ist unter www.pia-online.eu zu finden. Die Befragung ist unter: https://s2survey.net/umfrage_2020_kreis_gt/ zu finden.
 
Bildzeile: Die Arbeitsgruppe präsentiert den Fragebogen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Frauen und Männer: (v.l.) Hilde Knüwe (Jobcenter Kreis Gütersloh), Angela Wüllner (Gleichstellungsbeauftragte Kreis Gütersloh), Sandra Werner (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Halle (Westf.)), Inge Trame (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Gütersloh), Dr. Marita Reinkemeier (pro Wirtschaft GT) und Diana Glanz (Agentur für Arbeit Bielefeld). Foto: Kreis Gütersloh

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