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Der Gütersloher Bahnhof zum Kriegsende und in der Nachkriegszeit

Bahnhof Stadtarchiv

Am Freitag, 6. Dezember, 11 Uhr eröffnet das Stadt- und Kreisarchiv Gütersloh die Ausstellung „Der Gütersloher Bahnhof zum Kriegsende und in der Nachkriegszeit“, erarbeitet von Rudolf Herrmann, Eisenbahnhistoriker und langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter des Stadtarchivs.

Seit 1944 war er bei der Bahn beschäftigt und versteht es wie kein anderer, als Zeitzeuge lebendig und detailliert von den Ereignissen jener Zeit zu berichten.
Auf 16 Tafeln zeigt die Ausstellung zahlreiche Fotos aus jenen Jahren. Sie stammen aus den Sammlungen des Autors und des Stadtarchivs.
Auf den Tafeln finden sich Themen wie Kriegszerstörungen 1945, amerikanische Besatzung, Wiederaufbau, Verkleinerung des Bahnhofs, Umwandlung des Lokschuppens in das Kraftwagenbetriebswerk, Elektrifizierung und der Beginn des ICE-Zeitalters in Gütersloh.

Die Ausstellung ist eine Ergänzung zu dem von Rudolf Herrmann verfassten Artikels „Bahnhof Gütersloh vor 75 Jahren“, erschienen
in der aktuellen Ausgabe des Heimat-Jahrbuches des Kreises Gütersloh.

Die Ausstellung ist vom 6. Dezember 2019 bis 20. Februar 2020 zu den Öffnungszeiten des Archivs zu besichtigen.
Sonderführungen sind nach Absprache mit Rudolf Herrmann (Tel.: 05241-20227) möglich.
 
Bildunterschrift: Bahnhof Gütersloh 1950: links unbeschädigter Teil des Empfangsgebäudes mit Bahnhofsgaststätte, rechts: Behelfsbaracke mit Fahrkartenausgabe, Gepäck- und Expressgutabfertigung.

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