15. August 2018 / Allgemeines

Ein Ort der Geborgenheit

Bürgerstiftung Gütersloh fördert Trauergruppe für Kinder und Jugendliche mit 3.000 Euro

Ein Ort der Geborgenheit

Bürgerstiftung Gütersloh fördert Trauergruppe für Kinder und Jugendliche mit 3.000 Euro / Bau eines Tipis für die Gruppenarbeit

Kinder und Jugendliche können unter dem Tod eines vertrauten, geliebten Menschen sehr leiden. Der Verein „Laika – Trost auf vier Pfoten“ hilft ihnen, mit ihrer Trauer um Eltern, Großeltern oder Geschwister umzugehen. Eine besondere Rolle bei der Trauerarbeit spielen Tiere, denn sie können Menschen helfen, Ängste, Sorgen und Unsicherheiten zu überwinden. Die Bürgerstiftung Gütersloh unterstützt den Verein beim Bau eines Tipi-Zeltes mit 3.000 Euro
 
„Dieses Zelt strahlt Ruhe und Geborgenheit aus“, sagt Ingrid Littmann, die Vorsitzende des Vereins Laika. „In den letzten Tagen haben wir es schon mit einigen Kindern als Ort der Begegnung, des Spiels und für Gespräche nutzen können.“ Der Verein, der auch Kinder und Jugendliche aus dem Raum Gütersloh betreut, hat seit einiger Zeit seinen Sitz im „Dorf Sentana“ in Bielefeld-Gadderbaum. Das Dorf ist Begegnungsstätte und Gnadenhof für Tiere, die in eine Notlage geraten sind und im Dorf umsorgt werden. „Wir sind hier Untermieter und nutzen die Begegnung von Mensch und Tier und auch die Nähe zur Natur für unsere Arbeit“, sagt Ingrid Littmann.
 
Die Sprecherin der Bürgerstiftung Gütersloh, Brigitte Büscher, hat sich das Zelt angesehen und von der Arbeit des Vereins berichten lassen. „Es hat mich überrascht, wie schnell man in diesem schlichten weißen Zelt in eine besondere Stimmung versetzt wird. Ich bin mir sicher, dass das hier ein Ort wird, an dem Kinder und Jugendliche sehr gut über Trauer und Verlust sprechen können.“ Die Bürgerstiftung Gütersloh hat die Arbeit des Vereins in der Vergangenheit bereits mit 10.000 Euro gefördert.
 
Nach den Sommerferien startet Laika mit neuen Kinder- und Jugendtrauergruppen und zum ersten Mal dann auch mit Angeboten für junge Erwachsene. Doch auch jetzt in den Ferien ist was los: Die beiden Mädchen Katja und Madeleine sind seit kurzem in der Begleitung der Laika-Mitarbeiterinnen. Fröhlich erkunden sie das Dorf der Tiere und haben das Tipi-Zelt schon gemeinsam mit Kanela und Joker, den Therapie-Hunden des Vereins, in Beschlag genommen. Informationen zu den Trauergruppen und zur Arbeit des Vereins: www.laika-trostaufvierpfoten.de.
 
 

Bürgerstiftung Gütersloh
Am Alten Kirchplatz 12 | 33330 Gütersloh | Deutschland
Telefon: +49 5241 9713-0 | Fax: +49 5241 9713-68
E-Mail:corinna.nagels@buergerstiftung-guetersloh.de |   http://www.buergerstiftung-guetersloh.de
 
Die Bürgerstiftung Gütersloh ist eine selbstständige Stiftung des privaten Rechtes im Sinne von Abschnitt 1 des Stiftungsgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Gütersloh.
Die Bezirksregierung Detmold ist die zuständige Aufsichtsbehörde.
 
Vorsitzender des Kuratoriums: Dr. Ernst Wolf
Vorstand: Brigitte Büscher, Jörg Hoffend, Dr. Reinhard Liedl, Katrin Meyer, Dr. Wolfgang Sonnabend, Prof. Dr. Manfred Varney
Geschäftsführung: Nina Spallek

Bildzeile:
Trauerarbeit an einem besonderen Ort: Die Bürgerstiftung Gütersloh hat dem Verein „Laika – Trost auf vier Pfoten“ den Bau eines Tipis ermöglicht, um dort mit trauernden Kindern und Jugendlichen zu arbeiten: Sandra Rauschen und Ingrid Littmann, die Kinder Madeleine und Katja, Christina Kallage (Verein Laika) und Brigitte Büscher (Bürgerstiftung Gütersloh (v.l.)).

PRESSEINFORMATION der Bürgerstiftung Gütersloh 

Meistgelesene Artikel

Am 01. Mai ist Saisoneröffnung im Tennisclub der Zukunft!
Sport in Gütersloh

Kommt vorbei und genießt ein abwechslungsreiches Programm

weiterlesen...
Alentejo – unberührtes Portugal
Good Vibes

Das Reisebüro Kleine Fluchten Gütersloh präsentiert einen Reisebericht

weiterlesen...
Ein Platz für Trauer und Gespräch im Stadtpark
Hilfe und Beratung

An der Trauerbank stehen Trauerbegleiter für Gespräche bereit

weiterlesen...

Neueste Artikel

Abschlussplädoyers beendet: Showdown im Fall Depp vs. Heard
Allgemeines

Rund 15 Monate lang waren Johnny Depp und Amber Heard ein Ehepaar. Jetzt standen sich die beiden Schauspieler sechs Wochen lang vor Gericht gegenüber - und überzogen sich gegenseitig mit schweren Vorwürfen.

weiterlesen...
US-Behörde gibt nach Massaker Fehler zu
Allgemeines

Aus dem Klassenraum, in dem sich ein Schütze verschanzt hatte, haben die Kinder noch den Notruf angerufen und um Hilfe gefleht. Vor der Tür waren 19 Polizisten - unternahmen aber nichts, um ihnen zu helfen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Abschlussplädoyers beendet: Showdown im Fall Depp vs. Heard
Allgemeines

Rund 15 Monate lang waren Johnny Depp und Amber Heard ein Ehepaar. Jetzt standen sich die beiden Schauspieler sechs Wochen lang vor Gericht gegenüber - und überzogen sich gegenseitig mit schweren Vorwürfen.

weiterlesen...
US-Behörde gibt nach Massaker Fehler zu
Allgemeines

Aus dem Klassenraum, in dem sich ein Schütze verschanzt hatte, haben die Kinder noch den Notruf angerufen und um Hilfe gefleht. Vor der Tür waren 19 Polizisten - unternahmen aber nichts, um ihnen zu helfen.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner