Im Rektum und in einer Kaffeemaschine wollten zwei Fluggäste illegal Gold nach Indien bringen. Die beiden Schmuggler, die unabhängig voneinander unterwegs waren, hatten insgesamt 3,5 Kilogramm des Edelmetalls im Wert von rund 20 Millionen Rupien (etwa 217.000 Euro) dabei, wie die «Hindustan Times» unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete. Sie seien am Wochenende aus Dubai kommend am Flughafen der indischen Millionenmetropole Lucknow festgenommen worden. Ein Video auf den sozialen Medien zeigt, wie ein Flughafenmitarbeiter mit einem Hammer die Kaffeemaschine zerstört und zylinderförmige Goldbarren hervorkommen. Der Schmuggler mit dem Gold im Rektum transportierte dieses als Paste, hieß es. In Indien werden immer wieder Goldschmuggler aufgegriffen - sie sind oft kreativ bei ihren Methoden. Das Metall hat in dem Land einen hohen Stellenwert, das meiste davon wird importiert. Um Zölle zu umgehen, wird immer wieder versucht, es illegal einzuführen. Reiche Menschen in Indien bieten Gold immer wieder in hinduistischen Tempeln den Göttern an. Viele sehen es zudem als glücksbringend an, das Edelmetall für Feiertage zu kaufen, Frauen erhalten oft zur Hochzeit Goldschmuck - auch als Sicherheit für schwere Zeiten.
Bildnachweis: © Bernd Wüstneck/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Fluggäste wollen Gold im Rektum schmuggeln
In Indien werden immer wieder Goldschmuggler aufgegriffen. In diesem Fall wurden die Kriminellen in ihrer Methode sehr kreativ.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 29. April 2026
Happe Gruppe eröffnet neue Fliesenfactory in Gütersloh
Neue Ausstellung ab 30.04. in Gütersloh: Fliesenfactory der Happe Gruppe mit rund 300 qm Fläche, Aktionen und Eröffnung ab 10 Uhr.
- 4. Mai 2026
Save the Date: Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
Für unser Team in Gütersloh und Bielefeld suchen wir ab sofort Verstärkung.
Neueste Artikel
Weinend liefen sie in Portugal über eine staubige Straße und riefen um Hilfe. Was zwei französische Kleinkinder später erzählen, lässt erschaudern. Nun gibt es zwei Festnahmen.
Mit Händen wühlen die Retter durch den Schuttberg. Nach dem kräftezehrenden Einsatz an dem eingestürzten Haus in Görlitz steht fest: Alle Hoffnung war umsonst.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Weinend liefen sie in Portugal über eine staubige Straße und riefen um Hilfe. Was zwei französische Kleinkinder später erzählen, lässt erschaudern. Nun gibt es zwei Festnahmen.
Mit Händen wühlen die Retter durch den Schuttberg. Nach dem kräftezehrenden Einsatz an dem eingestürzten Haus in Görlitz steht fest: Alle Hoffnung war umsonst.






