Das große Finale des Wochenendes wird nicht nur von den kleinen Besuchern sehnsüchtig erwartet. Traditionell zieht der Namensgeber des Martinswochenendes am Sonntag, 3. November, durch die Innenstadt. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Platz. Im Glanz des Winterlichts und der Lichterbäume entlang der Berliner Straße geht es anschließend über die Münsterstraße Richtung Dreiecksplatz und von dort aus zum Endpunkt der Tour am Theater. Mit ihren Laternen leuchten die Kinder den Weg, bis St. Martin schließlich auf seinem Pferd Ben Einzug auf dem Platz hält. Wo vor dreißig Jahren noch das Akkordeonorchester Passim und Mastholte den Laternenumzug musikalisch vom Rathaus bis zum Berliner Platz begleitete, werden die traditionellen Lieder zu St. Martin heutzutage vom Musikverein Avenwedde begleitet. Auch die Route hat sich inzwischen verändert. Gleich geblieben ist jedoch das berühmte Schauspiel rund um die Mantelteilung, das in diesem Jahr wieder auf dem Theaterplatz seinen Lauf nimmt und an die Güte und Hilfsbereitschaft des Soldaten Martin erinnern soll. Felix Flörkemeier als frierender Bettler verkleidet, erhält den Mantel des St. Martin. Dieser wird zum fünften Mal von Rainer Hülsmann gespielt. Für die Absicherung des Umzugs sorgt die Polizei Gütersloh.
Foto: Martinsumzug © Kai Uwe Oesterhelweg
Martinsumzug
Sonntag zieht St. Martin wieder durch die Straßen
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