8. April 2020 / Allgemeines

Speisenzubereitung auf Wochenmärkten untersagt

Praxis zeigt: Kunden halten vielfach den Mindestabstand nicht ein


Praxis zeigt: Kunden halten vielfach den Mindestabstand nicht ein
 
Gütersloh (gpr). Die Stadt Gütersloh gestattet ab sofort bis zur Aufhebung der Coronaschutzverordnung NRW keine Speisenzubereitung und -abgabe mehr auf den Gütersloher Wochenmärkten. Hintergrund ist, dass sich gezeigt hat, dass Kunden vielfach den vorgeschriebenen  Mindestabstand zur Verkaufsstelle sowie den Mindestabstand untereinander nicht einhalten. Die Stadt Gütersloh steht als Veranstalter des Wochenmarkts in der Verantwortung, die Einhaltung der Coronaschutzverordnung NRW durchzusetzen. Die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz haben derzeit höchste Priorität.
 
Sämtliche Speisenzubereitungen vor Ort (Frittieren, Braten, Grillen etc.) und damit auch die Abgabe von zubereiteten Speisen sind auf dem Wochenmarkt nicht mehr gestattet. Die Coronaschutzverordnung NRW gilt nach derzeitigem Stand bis zum 19. April.
 
Der derzeit nach der Coronaschutzverordnung noch privilegierte Wochenmarkt soll dem Wortlaut der Landesverordnung nach dazu dienen, die Menschen mit den notwendigsten Lebensmitteln für zuhause zu versorgen. Imbissprodukte und zubereitete Speisen sind hierbei nicht geschützt, selbst wenn die zubereiteten Speisen nicht das Hauptgeschäft des Verkaufs ausmachen.
 
Leider hat die Praxis gezeigt, dass auch bei einer Außer-Haus-Abgabe der Speisen der geforderte Mindestabstand von 50 Metern für einen Verzehr nicht eingehalten werden kann. Vielfach wurde festgestellt, dass Kunden die Speisen im unmittelbaren Umkreis der Verkaufsstelle verzehrten – auch unter Missachtung der Mindestabstände untereinander (1,50 Meter), etwa auf den Sitzgelegenheiten am Wasserband auf dem Berliner Platz.

Meistgelesene Artikel

Pfingstbrunch: leckere Quarkbrötchen
Rezepte

So zaubert Ihr im Handumdrehen leckere Quarkbrötchen!

weiterlesen...

Neueste Artikel:

Rundfunkbeitrag: Erträge stabil bei 8,1 Milliarden
Allgemeines

Die Rundfunkbeiträge sind die wichtigste Einnahmequelle für ARD, ZDF und Deutschlandradio. Im Corona-Jahr 2020 gab es kaum Folgen für die Höhe der Erträge, wie die Bilanz jetzt zeigt. Das könnte sich 2021 aber ändern.

weiterlesen...
Weinstein-Überstellung nach Los Angeles steht bevor
Allgemeines

Harvey Weinstein hatte mit seinem Fall die #MeToo-Bewegung befeuert. Wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung war er zu 23 Jahren Haft verurteilt worden. Nun könnte ein weiterer Prozess anstehen.

weiterlesen...

Das könnte Dich auch interessieren:

Rundfunkbeitrag: Erträge stabil bei 8,1 Milliarden
Allgemeines

Die Rundfunkbeiträge sind die wichtigste Einnahmequelle für ARD, ZDF und Deutschlandradio. Im Corona-Jahr 2020 gab es kaum Folgen für die Höhe der Erträge, wie die Bilanz jetzt zeigt. Das könnte sich 2021 aber ändern.

weiterlesen...
Weinstein-Überstellung nach Los Angeles steht bevor
Allgemeines

Harvey Weinstein hatte mit seinem Fall die #MeToo-Bewegung befeuert. Wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung war er zu 23 Jahren Haft verurteilt worden. Nun könnte ein weiterer Prozess anstehen.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner