Ein zwei Jahre alter Junge ist auf der Seebrücke im Ostseebad Zinnowitz auf Usedom bei einem Fotoversuch der Mutter ins Wasser gestürzt. Wie ein Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald am Freitag erklärte, sorgte der Vorfall am Donnerstagabend für viel Aufsehen und einen größeren Rettungseinsatz. Das Kind sei mehr als fünf Meter tief in die Ostsee gefallen. Die 34 Jahre alte Mutter aus dem Brandenburger Landkreis Barnim sei sofort hinterhergesprungen und habe sich dabei schwer am Sprunggelenk verletzt. Nach Angaben von Zeugen soll das Kind für das Foto auf die Brüstung der Seebrücke gesetzt worden und von dort abgestürzt sein. Nach Angaben der Polizei soll sich der Vorfall dort ereignet haben, wo das Wasser noch nicht sehr tief ist. Die Mutter und der Junge seien von Rettern geborgen und in eine Klinik gebracht worden. Die Polizei ermittle in dem Fall nicht weiter, wie ein Sprecher in Anklam erklärte. Es handele sich um einen «reinen Rettungseinsatz». Die Zinnowitzer Seebrücke verläuft von der höher gelegenen Straße etwa vier Meter über den Strand hinweg rund 300 Meter in die Ostsee hinein. der Unfall soll sich in Höhe der ersten Brückensegmente ereignet haben, die über das Wasser führen.
Bildnachweis: © Tilo Wallrodt/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Zweijähriger fällt bei Foto der Mutter von Seebrücke
Wie viel Risiko sollte man für ein schönes Bild eingehen? Diese Frage stellt sich nach einem Vorfall auf einer Seebrücke. Ein Zweijähriger stürzt in Zinnowitz in die Ostsee - und wird gerettet.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 29. Juni 2026
„Ich genieße jeden Tag“
Dienstjubilare der Stadt Gütersloh werden im Flussbetthotel geehrt.
Mehr als 40 Stände, ein internationales Bühnenprogramm und neue Angebote für Kinder machen das Fest erneut zum...
Bald gehen 58.800 Menschen im Kreis in Rente. Doch in den meisten Wohnungen lässt sich kaum alt werden, zeigt eine neue Studie.
Neueste Artikel
In einem italienischen Dorf raubt ein Kommando ein Juweliergeschäft aus. Als die Täter ins Fluchtauto steigen, fallen tödliche Schüsse. Jetzt das endgültige Urteil: keine Notwehr, fast 15 Jahre Haft.
Das Fahrzeug gerät auf einem Wiesenhang ins Rutschen. Der Fahrer hat seine zwei Töchter an Bord. Der Mann und das ältere Mädchen sterben. Die jüngere Tochter wird erst nach Stunden lebend gefunden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
In einem italienischen Dorf raubt ein Kommando ein Juweliergeschäft aus. Als die Täter ins Fluchtauto steigen, fallen tödliche Schüsse. Jetzt das endgültige Urteil: keine Notwehr, fast 15 Jahre Haft.
Das Fahrzeug gerät auf einem Wiesenhang ins Rutschen. Der Fahrer hat seine zwei Töchter an Bord. Der Mann und das ältere Mädchen sterben. Die jüngere Tochter wird erst nach Stunden lebend gefunden.






