21. Juli 2022 / Für die ganze Familie

„Rockzipfel“ schafft den Übergang zu Kita und Tagespflege.

Ein neues Brückenprojekt der Stadt Gütersloh für Eltern und Kinder geht an den Start!

von LQ

Die Stadt Gütersloh als Träger von Kindertagesbetreuungen geht einen weiteren Schritt, um geflüchtete Familien aus der Ukraine zu unterstützen. Ab August eröffnet sie ein neues Betreuungsangebot: „Rockzipfel 3“ für Mütter und/oder Väter mit ihren Kindern bis zum vierten Lebensjahr.

Dieses vom Land NRW finanziell geförderte Projekt hat das Ziel, die Beziehung zwischen Eltern und Kind, das gemeinsame Erleben von Spielangeboten und den Austausch unter den Eltern zu fördern, bis zu einer Aufnahme in einer anderen institutionellen Betreuungsform – wie Kindertagesstätte oder Kindertagespflege. Deshalb heißt es Brückenprojekt. 

Der Standort dieses Projektes „Rockzipfel 3“ befindet sich in der ehemaligen Briten-Siedlung Töpferstr. 117, in der bereits viele ukrainische Familien leben und das zentral in der Nähe der Kreisbehörde liegt. Vor Ort werden zwei pädagogische Fachkräfte arbeiten, die insgesamt zehn bis zwölf Kinder betreuen können und als Ansprechpartnerinnen den Familien zur Verfügung stehen. Mit Frau Oksana Sydorchuk konnte eine Fachkraft gewonnen werden, die als Erstsprache Ukrainisch spricht, schon länger in Deutschland lebt und über Berufserfahrung im sozialen Bereich verfügt. Sie wird gemeinsam mit einer weiteren Mitarbeiterin Kinder und Mütter von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 14 Uhr in der Eltern-Kind Gruppe pädagogisch begleiten.

Die Kinder erhalten Angebote, die ihren Bedürfnissen nach Aktivität, Spiel, Gemeinsamkeit, Austausch, Beschäftigung und sprachlicher Bildung entsprechen. Aber auch auf Fragestellungen der Mütter bei Behördengängen, örtlichen Beratungsstellen, oder zum Weg auf den Arbeitsmarkt werden aufgegriffen. Geplant ist, zeitgleich ein Sprachgebot in Deutsch für die Mütter im Obergeschoss des Hauses Töpferstr. 117 anzubieten. 

Damit die Kinder mit ihren Familien sich hier in Gütersloh wohlfühlen und die Stadt kennenlernen, werden zahlreiche Ausflüge und Unternehmungen in die nähere und weitere Umgebung unternommen. So sind Besuche der Stadtbibliothek, im Parkbad oder Wapelbad, das Kennenlernen der öffentlichen Spielplätze, Besuche auf dem Bauernhof und Ähnlichesgeplant. Willkommen sind nicht nur geflüchtete Familien aus der Ukraine, sondern auch Familien, die einen besonderen Unterstützungsbedarf haben und sich in einer ähnlichen Lebenslage befinden. 

Nähere Informationen gibt es bei Andrea Körber (Andrea.Koerber@guetersloh.de).

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