17. November 2020 / Good Vibes

Freie Fahrt: Verler Straße ist wieder offen

Straßen-Großbauprojekt zwei Wochen früher als prognostiziert fertig

Die Verler Straße ist zwei Wochen früher als angekündigt fertig
von VS

Die Stadt freut sich, dass die Verler Straße früher als geplant wieder befahrbar ist. Ein Effekt der Erneuerung ist ebenfalls, dass die Geschwindigkeit auf der Straße gesenkt wird.

Pressemitteilung der Stadt Gütersloh:

Ab sofort wieder freie Fahrt: Mindestens zwei Wochen früher als zu Baubeginn angekündigt steht die Verler Straße wieder für alle Verkehrsteilnehmer zur Verfügung. Damit ist nach dem Umbau der Berliner Straße eine weitere Großbaustelle in Gütersloh Geschichte
 
Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer war eines der Ziele, das mit der Umgestaltung der Straße verbunden war. Im Bereich der Ortsdurchfahrt Spexard ist die Verler Straße mit bis zu 28 000 Kraftfahrzeugen in 24 Stunden hoch belastet, andererseits liegen hier zahlreiche Wohnsiedlungen und Geschäfte. Um die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen, wurden neue, deutlich kürzere Möglichkeiten zur Verler Straße angelegt. Darüber hinaus sind getrennte  Rad-und Fußgängerwege neu angelegt worden. 
 
»Durch die Neuaufteilung des Gesamtquerschnittes konnten die Seitenräume vergrößert sowie neue Parkmöglichkeiten, Grünflächen und Baumstandorte angelegt werden,« ergänzt Alfons Buske, Leiter des städtischen Fachbereichs Tiefbau. Mit der Neugestaltung wurde auch die komplette Straße saniert. Buske: »Der vorhandene Regenwasserkanal war unterdimensioniert und in Teilen schadhaft und musste daher entsprechend erneuert werden. In der alten Fahrbahn hatten sich bis zu acht Zentimeter tiefe Spurrillen gebildet, da der Unterbau nicht mehr den heutigen Verkehrsbelastungen standgehalten hatte. Der Fahrbahnaufbau musste daher komplett entsprechend erneuert werden.« Eine Besonderheit ist der erstmals in Gütersloh eingebaute so genannte  »Prägeasphalt« im Bereich des multifunktionalen Fahrbahnstreifens. Erneuert wurde darüber hinaus die Kreuzungssignalanalage Verler Str./Am Hüttenbring/Bruder-Konrad-Straße. Buske nennt auch einen weiteren gewünschten Effekt der Baumaßnahme: »Die Veränderungen im Straßenraum werden zu Reduzierung der Geschwindigkeiten führen.«
 
Davon ist auch Stadtbaurätin Nina Herrling überzeugt, die das Großprojekt zusammen mit Buske und dem verantwortlichen Bauleiter Klaus Meiertoberens vor einem Jahr und vier Monaten im Rahmen eines Ortstermins zum Baubeginn vorstellte. »Ich freue mich, dass wir den Umbau so zeitgerecht umsetzen konnten. An alle Beteiligten ein Dankeschön und auch an die Anlieger und Nutzer der Verler Straße für Geduld und Verständnis.« 
 
Mit einem Gesamtkostenvolumen in Höhe von ca. 3,2 Millionen Euro ist die Umgestaltung der Verler Straße die aufwändigste Baumaßnahme seit vielen Jahren. Auch erfreulich: Der kalkulierte Kostenrahmen kann voraussichtlich eingehalten werden. Die Maßnahme wird mit ca. 1,4 Millionen Euro gefördert.
 
Ein paar Zahlen
Mit Arbeiten zum Kabel- und Leitungsbau durch die Netzgesellschaft Gütersloh begann am 1.Juli 2019 die Baumaßnahme an der Verler Straße zwischen May-Planck-Straße und Ohmstraße. Gut eineinviertel Jahre war die Verler Straße dann Einbahnstraße stadteinwärts Richtung Gütersloh,  für den Verkehr aus der Stadt wurden großräumige Umleitungen eingerichtet. Mit der Freigabe ist auch die Autobahnauffahrt A2 wieder direkt erreichbar.

Verbaut wurden unter anderem:  
1.000 Meter neuer Regenwasserkanal 
    220 Meter neuer Schmutzwasserkanal in einer Tiefe von teilweise über vier Meter
12.500 Tonnen Schotter
2.000 Meter Bordsteine
2.500 Meter Pflasterrinnen
 
Herstellt wurden: 
9.500   Quadratmeter Asphalttragschicht
10.000 Quadratmeter Asphaltbinderschicht
11.000 Quadratmeter Asphaltdeckschicht
  6.000 Quadratmeter Pflasterfläche
     700 Quadratmeter Prägeasphalt
15 alte und teilweise geschädigte Straßenbäume werden entfernt und dafür ca. 40 neue Bäume  gesetzt.
 
Bild:
Weg mit der letzten Barke an der Verler Straße : Wo man sich vor gut einem Jahr zum Baubeginn traf, konnten Stadtbaurätin Nina Herrling, Alfons Buske, Leiter des Fachbereichs Tiefbau, Bauleiter Klaus Meiertoberens und Dirk Ehlers, Geschäftsführer der ausführenden Baufirma „Vollzug“ verkünden – zwei Wochen vor dem geplanten Fertigstellungstermin. 

Bildquelle: ©Stadt Gütersloh

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