21. August 2021 / Allgemeines

Arianespace: Raketenstart mit OneWeb-Satelliten verschoben

Der Start einer russischen Sojus-Trägerrakete mit 34 Satelliten an Bord ist nach Angaben des Betreibers Arianespace erneut verschoben worden. Der Start solle nun in der Nacht zu Sonntag stattfinden.

Mehrere OneWeb-Satelliten stehen vor der Verladung zum Flug ins All nebeneinander. Der Start einer russischen Sojus-Trägerrakete mit 34 Satelliten an Bord ist nach Angaben des Betreibers Ar...
von dpa

Der Start einer russischen Sojus-Trägerrakete mit 34 Satelliten an Bord ist nach Angaben des Betreibers Arianespace erneut verschoben worden.

Der bereits um einen Tag auf die Nacht zu Samstag verschobene Start vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in der Republik Kasachstan solle nun in der Nacht zu Sonntag (0.13 Uhr MESZ) stattfinden, teilte das Unternehmen mit Sitz in Evry nahe Paris am Freitagabend mit.

Die Satelliten des britischen Kommunikationsunternehmens OneWeb und die Trägerrakete seien in einem «stabilen und sicheren Zustand», hieß es. Ein technischer Zwischenfall hatte den ursprünglichen Start verhindert, er sollte dann zunächst in der Nacht zu Samstag stattfinden. Als Grund für die erneute Verschiebung wurde zusätzliche Vorbereitungszeit genannt.

Die Raumkörper sollen auf der Erde ein Hochgeschwindigkeitsnetz für das Internet ermöglichen. Die nun verschobene Mission soll die OneWeb-Flotte auf 288 Satelliten erhöhen, wie Arianespace mitgeteilt hatte. Geplant ist demnach, die Satelliten in 450 Kilometern Höhe auszubringen. Es wäre für Arianespace der neunte Raketenstart mit OneWeb-Satelliten. OneWeb plant nach eigenen Angaben, insgesamt 650 Satelliten auszubringen.


Bildnachweis: © Airbus One Web/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Horses for Heroes auf den Bethel athletics
Wusstest du das?

Integratives Sportfest mit rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern

weiterlesen...

Neueste Artikel

Polizei: Einzeltäter in Kopenhagen feuerte auf Zufallsopfer
Allgemeines

Eine wichtige Frage ist nun geklärt: Bei den tödlichen Schüssen in Kopenhagen handelt es sich laut Polizei nicht um Terror. Doch die Frage nach dem Motiv bleibt weiter offen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Polizei: Einzeltäter in Kopenhagen feuerte auf Zufallsopfer
Allgemeines

Eine wichtige Frage ist nun geklärt: Bei den tödlichen Schüssen in Kopenhagen handelt es sich laut Polizei nicht um Terror. Doch die Frage nach dem Motiv bleibt weiter offen.

weiterlesen...
Gletschersturz in Dolomiten: Deutsche unter den Bergsteigern
Allgemeines

Nach dem Gletschersturz am Marmolata könnte sich die Zahl der Toten erhöhen. Die Retter haben kaum Hoffnung für noch Vermisste. Auch Deutsche sind in das Unglück involviert.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner