Unter großem Medieninteresse hat im niedersächsischen Lüneburg ein Prozess um den gewaltsamen Tod einer Mutter und ihrer zwei Kinder begonnen. Vor dem Landgericht muss sich deswegen der 35-jährige Lebensgefährte der Frau verantworten. Er wollte sich beim Prozessauftakt am Dienstag aber nicht zu den Vorwürfen gegen ihn äußern. Die Anklage lautet auf Mord in drei Fällen, schweren sexuellen Missbrauch von Kindern mit Todesfolge und Vergewaltigung mit Todesfolge. Die Staatsanwaltschaft legt dem Angeklagten zur Last, seine Lebensgefährtin und deren Kinder in den frühen Morgenstunden des 16. Mai in Bispingen im Heidekreis stranguliert zu haben. Im Haus der Mutter waren die Leichen der 35-Jährigen und ihres vierjährigen Sohnes entdeckt worden. Die Leiche der elfjährigen Tochter war später an einem Waldweg in der Lüneburger Heide in der Nähe von Schneverdingen gefunden worden. Der tatverdächtige Deutsche ist den Angaben zufolge nicht der Vater der Kinder.
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Auftakt Mordprozess nach Tod von Mutter und zwei Kindern
Mord in drei Fällen, schwerer sexueller Missbrauch von Kindern mit Todesfolge und Vergewaltigung mit Todesfolge - so lautet die Anklage gegen einen 35-Jährigen. Dieser schweigt bisher.
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