30. Juni 2021 / Allgemeines

Fährunglück vor Bali: Sieben Tote und elf Vermisste

Erst kippte die Fähre zur Seite, dann kenterte sie: Für sieben Menschen kam jede Hilfe zu spät.

Die indonesische Marine startet die Such- und Rettungsaktion für Opfer der gekenterten Fähre.
von dpa

Bei einem Fährunglück vor der Küste der indonesischen Insel Bali sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Elf weitere wurden am Mittwoch noch vermisst.

Die KM Yunice sei am Dienstag auf dem Weg von Ketapang auf Java nach Gilimanuk auf Bali gewesen, als es bei starker Strömung zunächst auf die Seite gekippt und dann gekentert sei, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte. 39 Menschen seien gerettet worden. Alle Passagiere seien wahrscheinlich Indonesier gewesen.

Fähren zwischen den beiden Häfen verkehren 24 Stunden am Tag. Die Fahrt durch die Bali-Meerenge dauert rund 45 Minuten.

Schiffsunglücke im Inselstaat Indonesien sind nicht selten. Viele Fähren sind alt und in schlechtem Zustand. 2018 war eine Fähre im Tobasee im Norden von Sumatra gesunken. Mehr als 160 Menschen kamen ums Leben.


Bildnachweis: © Fauzy Chaniago/AP/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App? 

Meistgelesene Artikel

Happe Gruppe eröffnet neue Fliesenfactory in Gütersloh
Lokalnachrichten aus Gütersloh

Neue Ausstellung ab 30.04. in Gütersloh: Fliesenfactory der Happe Gruppe mit rund 300 qm Fläche, Aktionen und Eröffnung ab 10 Uhr.

weiterlesen...
Save the Date: Goldener Kamm in Gütersloh
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...

weiterlesen...
Stellenausschreibung Mitarbeiter/in Buchhaltung & Verwaltung (m/w/d)
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Für unser Team in Gütersloh und Bielefeld suchen wir ab sofort Verstärkung.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Peta fordert nach Tiger-Ausbruch Konsequenzen
Allgemeines

Ein entlaufener Tiger verletzt nahe Leipzig einen Mann schwer. Für Peta zeigt der Fall erneut, wie riskant die private Haltung gefährlicher Wildtiere ist. Was die Tierschutzorganisation nun erwartet.

weiterlesen...
Schutz vor Kindes-Missbrauch: Deutschland schneidet gut ab
Allgemeines

Deutschland überzeugt bei der Betreuung von Gewaltopfern – doch bei der Vorbeugung hinkt es hinterher.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Peta fordert nach Tiger-Ausbruch Konsequenzen
Allgemeines

Ein entlaufener Tiger verletzt nahe Leipzig einen Mann schwer. Für Peta zeigt der Fall erneut, wie riskant die private Haltung gefährlicher Wildtiere ist. Was die Tierschutzorganisation nun erwartet.

weiterlesen...
Schutz vor Kindes-Missbrauch: Deutschland schneidet gut ab
Allgemeines

Deutschland überzeugt bei der Betreuung von Gewaltopfern – doch bei der Vorbeugung hinkt es hinterher.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner