Nach dem Tod zweier 17-jähriger Skifahrer aus Bayern im österreichischen Gebiet Steinplatte ist die genaue Unfallursache weiter unklar. Die beiden jungen Skifahrer aus dem Raum Berchtesgaden und aus der Oberpfalz waren am Mittwoch in dem Skigebiet im Tiroler Bezirk Kitzbühel über den rechten Rand der Piste geraten. Dort stürzten sie rund 50 Meter bis 60 Meter tief ab, wie ein Polizeisprecher in Tirol sagte. Sie starben trotz Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle. «Wir können nicht sagen, ob sie über den Pistenrand herausgefahren sind - ober ob sie herausgestürzt sind durch einen Kontakt untereinander», sagte der Sprecher. Es sei auch möglich, dass einer den anderen nach einem solchen Kontakt mitgerissen habe. Die Piste verlaufe an der Stelle gerade, ohne Kurve. Die beiden seien mit ihren Familien in dem Skigebiet gewesen, jedoch zu dem Zeitpunkt allein gefahren. Laut Zeugen waren die beiden Jugendlichen auf der roten Piste mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs. Der Sprecher warnte grundsätzlich besonders angesichts des Schneemangels davor, die Pisten zu verlassen. «Aufgrund der geringen Schneelage ist es nicht ratsam, außerhalb des präparierten Geländes zu fahren.» Rutsche man bei einem Sturz auf der Piste über diese hinaus, sei die Verletzungsgefahr höher als bei viel Schnee, da Steine und Baumstämme nicht von Schnee bedeckt seien.
Bildnachweis: © Zoom.Tirol/APA/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Tod neben der Skipiste: Zwei 17-jährige Deutsche stürzen ab
Sie stürzten rund 50 bis 60 Meter tief ab. Für die beiden jungen Skifahrer aus Bayern kommt jede Hilfe zu spät.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 5. August 2026
Baumaßnahme Verler Straße: Umleitung der Stadtbus-Linien 203 und 215 bleibt vorerst bestehen
Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh.
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
Neueste Artikel
- 14. August 2026
Ätna kommt nicht zur Ruhe: Siziliens Tourismus unter Druck
Wegen des Ätna-Ausbruchs sind viele Urlauber auf Sizilien gestrandet. Es kommen aber auch viele nicht mehr an: Hotels senken bereits Preise, doch Stornierungen belasten die Branche massiv.
- 14. August 2026
Mangione gesteht tödlichen Angriff auf Versicherungschef
Die aufsehenerregende Tötung eines Versicherungsmanagers erschütterte die USA. Nun gesteht der Angeklagte Mangione die Tat – und gibt preis, was ihn dazu motiviert hat.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. August 2026
Ätna kommt nicht zur Ruhe: Siziliens Tourismus unter Druck
Wegen des Ätna-Ausbruchs sind viele Urlauber auf Sizilien gestrandet. Es kommen aber auch viele nicht mehr an: Hotels senken bereits Preise, doch Stornierungen belasten die Branche massiv.
- 14. August 2026
Mangione gesteht tödlichen Angriff auf Versicherungschef
Die aufsehenerregende Tötung eines Versicherungsmanagers erschütterte die USA. Nun gesteht der Angeklagte Mangione die Tat – und gibt preis, was ihn dazu motiviert hat.






