Fast einen Monat nach dem Tod von zwei ausländischen Urlauberinnen im mexikanischen Urlaubsort Tulum sollen nun Soldaten einer neuen Spezialeinheit die Touristen in der Region schützen. «In wenigen Tagen werden etwa 1500 Mitglieder der Nationalgarde entsendet werden», kündigte Staatspräsident Andrés Manuel López Obrador am Mittwoch in Cancún an. Die Touristinnen aus Deutschland und Indien waren im Oktober in einer Bar in Tulum in eine Schießerei zwischen rivalisierenden Banden geraten und getötet worden. Das Auswärtige Amt mahnte daraufhin Mexiko-Urlauber im Raum Tulum und Playa del Carmen an der Karibikküste zu Vorsicht. «So etwas darf sich nicht wiederholen. Das müssen wir verhindern und deshalb ist geplant, die Sicherheit zu verstärken», sagte López Obrador. Das neue «Bataillon für Touristensicherheit» der Nationalgarde mit 1445 Soldaten werde für die ganze Riviera Maya zuständig sein, sagte Verteidigungsminister Luis Cresencio Sandoval. Das Modell soll später an anderen touristischen Orten nachgeahmt werden. Die Einheit wird ihren Stützpunkt in Tulum haben und am 1. Dezember ihre Arbeit offiziell aufnehmen.
Bildnachweis: © --/Generalstaatsanwaltschaft Quintana Roo/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Nach Schüssen: Mexiko schickt Soldaten nach Tulum
Die Urlauberinnen waren zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Sie warem in eine Schießerei geraten und starben. Mexikos Staatspräsident kündigte neue Schutzmaßnahmen an.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 20. August 2026
Woche der kleinen Künste: Stadtbus-Linie 208 wird umgeleitet
Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh.
- 3. September 2026
Giftmobil und Elektroschrottsammlung auf Herbsttour
22 Haltestellen werden an drei Freitagen und drei Samstagen angefahren.
Neueste Artikel
- 5. September 2026
Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.
- 5. September 2026
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 5. September 2026
Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.
- 5. September 2026
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.






