17. November 2021 / Allgemeines

Nach Schüssen: Mexiko schickt Soldaten nach Tulum

Die Urlauberinnen waren zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Sie warem in eine Schießerei geraten und starben. Mexikos Staatspräsident kündigte neue Schutzmaßnahmen an.

Der Tatort: Bei einer Schießerei in einer Bar im mexikanischen Urlaubsort Tulum sind zwei Frauen getötet worden.
von dpa

Fast einen Monat nach dem Tod von zwei ausländischen Urlauberinnen im mexikanischen Urlaubsort Tulum sollen nun Soldaten einer neuen Spezialeinheit die Touristen in der Region schützen.

«In wenigen Tagen werden etwa 1500 Mitglieder der Nationalgarde entsendet werden», kündigte Staatspräsident Andrés Manuel López Obrador am Mittwoch in Cancún an.

Die Touristinnen aus Deutschland und Indien waren im Oktober in einer Bar in Tulum in eine Schießerei zwischen rivalisierenden Banden geraten und getötet worden. Das Auswärtige Amt mahnte daraufhin Mexiko-Urlauber im Raum Tulum und Playa del Carmen an der Karibikküste zu Vorsicht.

«So etwas darf sich nicht wiederholen. Das müssen wir verhindern und deshalb ist geplant, die Sicherheit zu verstärken», sagte López Obrador. Das neue «Bataillon für Touristensicherheit» der Nationalgarde mit 1445 Soldaten werde für die ganze Riviera Maya zuständig sein, sagte Verteidigungsminister Luis Cresencio Sandoval.

Das Modell soll später an anderen touristischen Orten nachgeahmt werden. Die Einheit wird ihren Stützpunkt in Tulum haben und am 1. Dezember ihre Arbeit offiziell aufnehmen.


Bildnachweis: © --/Generalstaatsanwaltschaft Quintana Roo/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Auf Entdeckungsreise durch Gütersloh
Veranstaltung

Stadtführungen der gtm starten wieder nach der Sommerpause

weiterlesen...

Neueste Artikel

Hurrikan «Ian» richtet in Florida «historische» Schäden an
Allgemeines

Nach Sonnenaufgang zeigt sich nur allmählich, wie viel Verwüstung der Wirbelsturm «Ian» im südlichen US-Bundesstaat Florida hinterlassen hat. Gouverneur DeSantis spricht von einem nie dagewesenen Ausmaß.

weiterlesen...
Polnische Experten: Giftige Alge war Grund für Fischsterben
Allgemeines

Im Sommer setzte das große Fischsterben ein. Tonnenweise wurden tote Fische aus der Ober gefischt worden. Wie war es dazu gekommen?

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Hurrikan «Ian» richtet in Florida «historische» Schäden an
Allgemeines

Nach Sonnenaufgang zeigt sich nur allmählich, wie viel Verwüstung der Wirbelsturm «Ian» im südlichen US-Bundesstaat Florida hinterlassen hat. Gouverneur DeSantis spricht von einem nie dagewesenen Ausmaß.

weiterlesen...
Polnische Experten: Giftige Alge war Grund für Fischsterben
Allgemeines

Im Sommer setzte das große Fischsterben ein. Tonnenweise wurden tote Fische aus der Ober gefischt worden. Wie war es dazu gekommen?

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner