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Schülerinnen und Schüler starten mit der Gütersloher Ausbildungsplatzperspektive in den Beruf

Gütersloh (gpr). Dranbleiben lohnt sich. Auch wenn man sich dafür anstrengen muss, indem man die kostenlose Nachhilfe in Anspruch nimmt, die Beratung zur Berufsorientierung nutzt und schließlich einen realistischen Berufswunsch findet. 46 Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Ost hatten vor eineinhalb Jahren einen Vertrag zur Ausbildungsperspektive unterschrieben und haben sich ins Zeug gelegt, um ihre Noten zu verbessern und einen Ausbildungsplatz zu finden.

So wie Helena  Osterloh. „Ich habe vier Bewerbungen geschrieben und es hat geklappt. Ich starte jetzt eine Ausbildung zur Altenpflegerin“, sagt die 17-Jährige. Auch Akheen Shammo kam nach sechs Bewerbungen zum Ziel. Sie beginnt eine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten. Ein Teil der Schülerinnen und Schüler sucht den Einstieg in den Beruf, ein anderer Teil, rund 60 Prozent,  möchte weiterlernen, um einen höheren Abschluss zu bekommen.

„Ich seid aktiv geworden und das ist das Wichtigste“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Paskarbies, die den Schülerinnen und Schülern zu ihrem Erfolg gratulierte und auch allen dankte, die diesen Weg möglich gemacht haben. Neben den Lehrkräften, den Übergangscoaches, den Unternehmen und Berufsberatern ist es vor allem auch die von der Bürgerstiftung Gütersloh finanzierte Nachhilfe, die die Schüler unterstützt hat.  „Ein Ziel haben, die Regeln einhalten und sich auf ein gutes Miteinander im Team verlassen,“ das stellte der  Leiter der Agentur für Arbeit Bielefeld, Thomas Richter, als wichtige Qualitäten in den Mittelpunkt, um eine gute Perspektive zu finden und um sich in seinem Beruf wohl zu fühlen.

Um das Durchhalten und das An-sich-selber-glauben ging es auch in dem Beitrag von Rapper SNL 342, alias Shengil Ahmeti, zum Ausklang der Abschlussfeier. Sein Lied machte den Schülerinnen und Schülern einmal mehr Mut, ihren Weg zu finden und ihn zu gehen.

 

BU: Das Engagement hat sich gelohnt: Thomas Richter (Agentur für Arbeit Bielefeld) und die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Paskarbies freuen  sich mit den Schülerinnen und Schülern über die neuen beruflichen Perspektiven.

BU: Sie haben am Projekt der Ausbildungsperspektive teilgenommen und starten jetzt in eine Ausbildung: (v. l.)  Enis Lökdemir, 17, Helena Osterloh, 17, und Akheen Shammo, 18, im Gespräch mit Frank Hübenet von der Agentur für Arbeit.

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