21. November 2020 / Wusstest du das?

Programmänderungen im Theater Gütersloh

Zusatztermine für „Oinkonomy“ und „Me and Mr Cash“

Stadthalle Gütersloh © Volker Zimmermann
von VS

Aufgrund der aktuellen Situation gab es einige Änderungen im Spielplan des Theaters. Außerdem gab es bei einigen Veranstaltungen Raumänderungen.

Pressemitteilung der Kultur Räume Gütersloh:

Im Spielplan des Theaters Gütersloh hat es für die Monate Januar bis März der aktuellen Spielzeit 2020/2021 noch einige Änderungen gegeben. Mit ihnen reagiert die Theaterleitung auf die aktuelle Situation.
 
Für die Eigenproduktion „Oinkonomy“ können zwei zusätzliche Vorstellungstermine angeboten werden. Am Freitag, den 29. Januar, und am Samstag, den 30. Januar, ist das Stück aus der Feder von Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nora Gomringer auf der Theaterbühne zu erleben. Es thematisiert den höchst erfolgreichen Fleischwarenhandel, der dem Kreis Gütersloh jüngst zu internationaler Bekanntheit verholfen hat, in Form einer neugriechischen Tragikomödie. Weitere Termine gibt es auch für „Me and Mr Cash“, eine Koproduktion mit dem Theaterhaus Stuttgart. Besucher haben am Donnerstag, den 18. Februar, und am Freitag, den 19. Februar, Gelegenheit, in die Welt von Johnny Cash und June Carter Cash einzutauchen.
 
Die Kammeroper München gastiert am Sonntag, den 24. Januar, mit der komischen Oper „Die heimliche Ehe“ von Domenico Cimarosa und nicht wie geplant mit „Mirandolina“ im Theater Gütersloh: Der eitle Kaufmann Hieronymus möchte durch eine Verbindung seiner beiden Töchter mit vornehmen Herren in den Adelsstand aufsteigen. Die jüngste Tochter Karo ist aber bereits heimlich mit Paulchen, dem Buchhalter ihres Vaters, verheiratet. Die heimlich vollzogene Ehe fliegt irgendwann auf und die Pläne des Vaters werden kurzerhand umstrukturiert.
 
Anstelle von „Turandot“ spielt das Landestheater Detmold am Mittwoch, den 27. Januar, „Eugen Onegin“ von Peter I. Tschaikowsky. Das ergreifende Stück über falsche Zeitpunkte und verpasste Gelegenheiten ist eine der schönsten Opern des russischen Repertoires: Von Onegin abgewiesen, zerplatzen Tatjanas Träume endgültig, als Onegin den Verlobten ihrer Schwester Olga, Lenski, im Duell tötet. Als Frau des reichen Gremin trifft Tatjana Onegin Jahre später wieder.
 
Das Theater Osnabrück hat aufgrund der aktuellen Situation anstelle von „Donna Juanita“ die etwas kleiner besetzte Operette „Die schöne Galathee“, ebenfalls von Franz von Suppè, auf die Bühne gebracht und wird mit dieser am Dienstag, den 23. März, in Gütersloh gastieren. Basierend auf Ovids „Metamorphosen“ spielt die Operette im antiken Zypern: Der Bildhauer Pygmalion hat eine Statue von unvergleichlicher Schönheit erschaffen, die den Namen Galathee trägt. Im Tempel der Venus bringt er ein Opfer dar, damit die Göttin seiner Kreation Leben einhaucht. Die Beschwörung der Venus gelingt: Die marmorne Galathee beginnt zu leben.

„Deutsche Ärzte Grenzenlos“, eine Koproduktion mit dem Theater Münster, feiert am Donnerstag, 11. Februar, Gütersloh-Premiere. Eine weitere Vorstellung des Recherchestücks von Tuğsal Moğul folgt am Freitag, den 12. Februar. Eigentlich sollte die Inszenierung schon im September 2020 in Gütersloh zu sehen sein, Corona-bedingt wurde jedoch eine Verlegung nötig. Die ursprünglich am 24. November geplante Vorstellung von „Der Sittich“ findet nun am Donnerstag, den 4. Februar, statt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. „The Superhero Piece“ ist vom 4. März auf Freitag, den 5. März, verlegt worden. Auf die Spielzeit 2021/2022 verschoben werden musste die Rock-Oper „Denken verboten!?“.
 
Bei einigen Veranstaltungen haben sich die Räume geändert. Betroffen ist unter anderem die Reihe „Vier Jahreszeiten“. Der Abend mit Matthias Brandt und Jens Thomas am 13. Januar sowie das Konzert mit Sol Gabetta und Bertrand Chamayou am 8. März finden, anstatt wie geplant im Theatersaal, im Großen Saal der Stadthalle statt. Die Kammermusik-Matinee der Musikschule für den Kreis Gütersloh e. V. am 17. Januar wurde von der Studiobühne des Theaters in die Aula des Ev. Stiftischen Gymnasiums verlegt. Die Forum Lied-Konzerte am 13. und 14. Februar finden, anstatt in der Studiobühne des Theaters, in der Stadthalle (Kleiner Saal) statt.
 
Ausfallen müssen das Neujahrskonzert der Westfälischen Kammerphilharmonie am 10. Januar sowie die Vorstellungen von „Früchte des Zorns“ am 30. und 31. Januar. Der WDR Jazzpreis wird 2021 Corona-bedingt nicht im Theater Gütersloh verliehen. Stattdessen kann die Preisverleihung am Samstag, 30. Januar, um 20 Uhr im Radioprogramm von WDR 3 verfolgt werden. Abgesagt wurden außerdem die Aufführungen von „Paixão & Energia“ mit der São Paulo Dance Company am 19. und 20. Februar sowie der Vorstellungstermin des Bürgerbühnen-Projekts „Der Mörder“ am 7. März. 
 
Die Änderungen des Spielplans werden auf der Homepage des Theaters und in gedruckter Form als Leporello veröffentlicht.
 
Der Einzelkartenverkauf für die Veranstaltungen des Theaters Gütersloh im Zeitraum Januar bis März 2021 beginnt am Montag, den 23. November, um 10 Uhr im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH und im Webshop des Theaters. Karten für Veranstaltungen ab dem 1. April werden zu einem späteren Zeitpunkt angeboten.
Die Mitglieder von Theater in Gütersloh e. V. haben wie immer ein Vorkaufsrecht. Am Donnerstag, den 19. November 2020, können sie von 17 bis 19 Uhr per Anruf Tickets vorbestellen. Die Service-Telefonnummer ist 05241-2113636. Die reservierten Karten können dann ab dem folgenden Freitag (20. November) im Service Center der Gütersloh Marketing GmbH abgeholt werden. Die Mitglieder werden gebeten, bei der Abholung ihren Mitgliedsausweis vorzuzeigen. Nach vier Wochen verfällt die Reservierung. Aufgrund des verringerten Platzangebots kann für die Fördervereinsmitglieder auch nur eine eingeschränkte Anzahl an Tickets pro Vorstellung über das Vorkaufsrecht vergeben werden.

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