3. November 2020 / Allgemeines

Blitzer Hansi löst Nico ab

Geschwindigkeitsüberwachung im Kreis Gütersloh

Blitzer Hansi im Kreis Gütersloh
Veröffentlicht am 3. November 2020 um 08:00 Uhr von AS

Begrüßt Hansi, den Nachfolger des berühmt-berüchtigten Blitzers Nico. Während seiner "Amtszeit" hat Nico rund 72.500 Raser geblitzt. Nun wird Hansi in seine Fußstapfen treten.

Pressemeldung Kreis Gütersloh

Text: Max Volkmann

Rund 72.500 Raser hat Nico in den vergangenen zwei Jahren im Kreis Gütersloh erfasst. Jetzt übergibt die kreisbekannte mobile Geschwindigkeitsüberwachungsanlage ihre Aufgaben an ihren Nachfolger ‚Hansi‘. Die Anlage des Modells TraffiStar S350 präsentiert sich in einem mattschwarzen Design und ist technisch auf dem neuesten Stand. Am Donnerstagmittag nahmen Bernhard Riepe, Sachgebietsleiter Verkehrslenkung, und sein Team den neuen Blitzer am Kreishaus Gütersloh in Empfang. 
 
Hansi hat Power: Mit seinen fünf Akkus kann der Blitzer bis zu zwei Wochen an einem Standort stehen, ohne aufgeladen zu werden. Dabei misst die Anlage wie der Vorgänger Nico die Geschwindigkeiten in beiden Fahrtrichtungen. Im Inneren seines mattschwarzen Panzers befinden sich zu Hansis Schutz Erschütterungssensoren, die bei möglichen Angriffen eine Alarmanlage auslösen und ein Signal an das Straßenverkehrsamt senden. „Wenn Hansi jährlich gewartet und geeicht wird, kann er gut bis zu 20 Jahre für mehr Verkehrssicherheit auf den Straßen im Kreisgebiet sorgen“, erläutert Riepe. Zur flexiblen Aufstellung bewegt Hansi sich unter Zuhilfenahme einer Fernbedienung sogar selbst fort. 
 
Anders als Nico ist Hansi nicht gemietet, sondern gekauft und bleibt im Besitz des Kreises. „Benannt haben wir die Anlage nach einem verdienten ehemaligen Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung“, erzählt Riepe. Seinen ersten Einsatz hat Hansi Anfang der Woche in Verl an der Bielefelder Straße. Dort gilt ein Tempolimit von 70 Kilometer pro Stunde. 
 
Bildzeilen: 
Die mobile Geschwindigkeitsüberwachungsanlage ‚Hansi‘ auf dem Parkplatz des Kreishauses in Gütersloh. Foto: Kreis Gütersloh

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