Ein Mann soll in einem Einkaufszentrum in Berlin einen 28-Jährigen mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. In dem Einkaufszentrum «Staaken Center» im Stadtteil Spandau sei es zu einem Streit zwischen den beiden Männern gekommen, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Der Verletzte sei durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er notoperiert wurde. «Es besteht Lebensgefahr.» Auch am Nachmittag war der Zustand des Mannes laut Sprecher noch kritisch. Der 30 Jahre alte mutmaßliche Täter war zunächst flüchtig. Die Polizei schrieb ihn zur sofortigen Fahndung aus. Wenig später dann Entwarnung: Der Tatverdächtige habe sich auf einem Polizeirevier gestellt, sagte der Polizeisprecher. Er sei festgenommen worden. Zu den Hintergründen der Tat machte der Sprecher zunächst keine Angaben. Auch ob sich die Männer kannten, blieb unklar. Die Mordkommission habe die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes übernommen. Das «Staaken Center» wurde nach dem Vorfall geschlossen. Der Eingang wurde abgesperrt, Kriminalpolizei und Spurensicherung arbeiteten am Tatort, rund um das Center sammelten sich Schaulustige. Das kleine Einkaufszentrum hat laut Homepage rund 50 Shops auf 7000 Quadratmetern Einkaufsfläche. Es wird als «Dienstleistungs- und Nahversorgungszentrum» beschrieben.
Bildnachweis: © Paul Zinken/dpa
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Messerstiche in Einkaufszentrum - Verdächtiger stellt sich
Zwei Männer streiten sich - wenig später ist einer der beiden lebensgefährlich verletzt und der andere flieht. Noch ist bei der Tat in einem Berliner Einkaufszentrum vieles unklar.
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