4. Mai 2022 / Wissenswertes

„Zukunftsfähig“ in einem überschaubaren Zeitraum

Stadt Gütersloh will knapp 100 Millionen Euro in den Ausbau von 12 Grundschulen investiere

von VS

Das Projekt „Zukunftsfähige Schule“ sieht vor, zwölf Grundschulen in Gütersloh an die Anforderungen der nächsten Jahre anzupassen. Dabei sollen die Bauarbeiten in sogenannten Clustern stattfinden.

Pressemitteilung der Stadt Gütersloh:

Es ist das größte Projekt, das sich die Stadt Gütersloh für die kommenden Jahre vorgenommen hat: Zwölf Grundschulen sollen so erweitert werden, dass sie den Ansprüchen an den offenen Ganztag, pädagogischen Anforderungen und prognostizierten Schülerzahlen gerecht werden. Das Projekt „Zukunftsfähige Schule“ nimmt jetzt konkrete Gestalt an, die Vorentwurfsplanung wurde am Donnerstag, den 28.4.22 in den Fachausschüssen vorgestellt. Die Besonderheit: Der Ausbau soll nicht einzeln nacheinander erfolgen, sondern in Clustern. Eine so genannte „Elementierte Bauweise“ macht es möglich. Das heißt: ein hoher Vorfertigungsgrad und eine Grundgestaltung der Gebäudekörper führt zu Zeitersparnis und überschaubaren Bauzeiten vor Ort. Gleichzeitig ist der Ausbau den Bedürfnissen der Schulen angepasst. Knapp 100 Millionen Euro will die Stadt Gütersloh in den kommenden Jahren in diesen Ausbau investieren, darin eingerechnet sind laut Stadtbaurätin Nina Herrling bereits mögliche Baukostensteigerungen: »Hier sind wir Team Vorsicht.« Gebaut wird entsprechend städtischer Energieleitlinien gemäß Passivhausstandard. Noch vor der Sommerpause des Rates soll die Politik über den Baubeschluss entscheiden. Die erste Ausbaustufe könnte dann ab Frühjahr 2023 beginnen.

Im Pressegespräch zur Vorstellung des aktuellen Planungsstands wiesen Bürgermeister Norbert Morkes und Henning Matthes, Beigeordneter für den Bereich Schule in Gütersloh darauf hin, dass die Stadt Gütersloh bereits 2018 damit begonnen habe, die Zukunftsfähigkeit der Schulen in den Fokus zu stellen und zu planen. Nachdem nun der Rechtsanspruch auf Offenen Ganztag ab dem Schuljahr 2026/2027 beschlossen sei, könne Gütersloh bereits mit dem Projekt bereits auf eine fortgeschrittene Planung verweisen, »während andere Städte jetzt erst beginnen.« Matthes verwies auch darauf, dass der nun vorliegende Planungsstand Ergebnis im Dialog mit den Schulen erarbeitet worden sei: »Diese Gespräche werden auch vor den nächsten Schritten fortgesetzt«. Als große, aber auch spannende Herausforderung bezeichneten die begleitenden Planungs- und Architekturbüros das Projekt.

Bild: ©Pixabay.com/Pexels

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